Schöne Sommerferien!

In Baden-Württemberg beginnen heute die großen Ferien. Pünktlich dazu haben wir 30 Grad, Sonnenschein und wundervoll entspannte Sommerstimmung.
Ich wünsche allen großartige Ferien mit viel Zeit für Freunde, Familie, Hobbys, Eisessen, Schwimmen,… und natürlich fürs Fotografieren.

Tolle Effekte erzielt man übrigens mit folgenden iPhone Foto-Apps:
Hipstamatic wirbt nicht umsonst mit „Digital photography never looked so analog“: Die Fotos sind umwerfend retro-charmant…
Tadaa: HD, Tilt Shift, Effekte soweit die Linse reicht
Photosynth: Die Welt in 3D! Wer sich den Urlaubsort direkt ins Handy saugen möchte, hat mit dieser App die Möglichkeit dazu. Umwerfende 3D Animationen und der Export als grandiose Panoramen (leider in nicht so gradioser Auflösung) machen diese App zu meinem Urlaubs-Favourite.

Ach ja, und noch was: Manches schaut tatsächlich besser aus, wenn man es direkt und nicht auf dem Handydisplay betrachtet. Das Gesicht des Gesprächspartners gegenüber zum Beispiel. ;)

In diesem Sinne: Schöne Ferien!

Impressionen von Nah bis Fern – Fotoausstellung im Arbeitsgericht Stuttgart

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Zwei Generationen, vier Stilrichtungen, eine Leidenschaft.

Gerlinde Trost-Schlör, Jutta Berger, Katrin Schlör und Christof Schlör verbinden nicht nur verwandtschaftliche Bande, sondern auch die Freude am Fotografieren. In der Ausstellung “Impressionen von Nah bis Fern” zeigen sie Blickwinkel aus nächster Nähe und weitester Entfernung sowie aus unserem Nahraum und der fernen Fremde.

Die Ausstellung findet vom 13. August bis 26. Oktober 2012 im Arbeitsgericht in Stuttgart, Johannesstraße 86, statt.

Für mich schließt sich hier der Kreis zu meiner eigenen medienpädagogischen Arbeit, die sich mit der intergenerativen Medienpraxis beschäftigt. In unserer Familie, sowohl meiner, als auch der Familie meines Mannes, spielt Fotografieren eine große Rolle. Nicht selten ziehen wir seit nunmher sechs Jahren gemeinsam los und erkunden die Welt durch vier Objektive mit vier unterschiedlichen Blickwinkeln und Stilrichtungen. Lernten wir „Kinder“ früher von unseren Müttern die technischen und ästhetischen Raffinessen, so können wir ihnen heute mit Bildbearbeitung und technischer Beratung unter die Arme greifen. Wichtig ist uns aber auch immer der Austausch über die Fotos. Wie war der Entstehungskontext? Nicht selten entstehen dazu kleine Geschichten aus Urlaub und Alltag. Fotografie schafft auch immer Gesprächsanreize. Gerne sprechen wir übrigens auch über unsere Ausstellung und die darin präsentierten Bilder. Besuchen Sie einfach vom 13. August bis zum 26. Oktober unsere Ausstellung im Arbeitsgericht und schreiben Sie uns, falls Sie Fragen, Anregungen oder Wünsche haben.

Stellvertretend für die Familien Schlör und Berger:
Katrin Schlör (katrin.schloer[at]die-medientdecker.de)

Beatboxen für Anfänger

Alle ähnlich Unmusikalischen wie ich finden hier Erlösung. Die wunderbar erfrischend kreative Website Incredibox lässt uns alle zu formidablen Beatboxern werden. Die kreative Medienarbeit in Form von Experimentieren mit Geräuschen, Lauten und Stimmen, die wir selbst womöglich (ich zumindest) nicht erzeugen können erweitert unseren Handlungs- und Ausdrucksspielraum. Gleichzeitig führen wir Regie, in dem wir Akteure auf die Bühne holen, ersetzen, Rollen zuweisen, Regie führen. Das Endprodukt ist auch ohne Übung und Talent ein ansehnliches. Als Video verpackt, natürlich mit allen möglichen Share-Funktionen, ist es eine Freude zum immer wieder anschauen, daraus lernen, neu machen und sich erneut daran erfreuen. Danke Internet, dass du uns immer wieder so schöne Anwendungen und Inhalte lieferst, die unser Leben bereichern. Nun folgt mein kleines Stück: EasY  Einfach drauf klicken, genießen und danach bitte selbst ausprobieren! Image

Familie im Bild – Familienfotografie als Instrument für die sozialpädagogische Familienhilfe

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Seit einigen Jahren beschäftige ich mich mit dem Thema Familienfotografie, das in der Medienpädagogik bislang nur wenig Beachtung erfahren hat. In einer Studie zur fotografischen Praxis in Familien, die ich im Winter 2009/2010 durchführte, wurde die hohe symbolische und emotionale Bedeutung von Familienfotografie besonders deutlich. In Belastungssituationen dient sie als Erinnerung und emotionale Unterstützung bei (räumlicher) Trennung, Tod und Krankheit. Eltern schätzen es, die Entwicklung ihrer Kinder zu dokumentieren und diese empfinden es als enorme Wertschätzung, wenn ihnen ein Foto oder gar Album gewidmet wird. Durch den Prozess des gemeinsames Anschauens von Fotografien werden Kommunikationsanlässe geschaffen, positive Momente nochmals erlebt und verarbeitet. Die Familie erfährt eine Stärkung des eigenen Familiensystems und empfindet sich nicht nur während der Rezeption, sondern auch schon während der Phase der Produktion als Eines.

Seit Mitte Juni biete ich im Rahmen des Projekts „Medienpädagogische Fortbildung für die sozialpädagogische Familienhilfe“ der Aktion Jugendschutz Foto-Workshops als Schulung für sozialpädagogische FamilienhelferInnen (SPFHs) an. In den kommenden Monaten werden zudem Workshops mit Familien, die von SPFHs betreut und begleitet werden folgen. Für mich sind dies spannende Erfahrungen, die mich sehr bereichern und meiner theoretischen Arbeit, Leben und Inspiration verleihen. Danke an dieser Stelle an alle Beteiligten!

Auch im Netz gibt es einige wundervolle Tipps für die praktische Arbeit mit Fotografie, ob in der Familie, im Kindergarten oder Schule. Hier eine kleine Zusammenstellung an Linktipps:

Auch der Büchermarkt gibt ein paar nette Exemplare her:

Alan Buckingham: Fotografie. Sehen – Staunen – Wissen. Gerstenberg Verlag.
(Zur Zeit nicht lieferbar; Antiquariat oder Bücherei)

Michael Ebert/Sandra Abend: Foto-Workshop für Kinder: Kinder entdecken die Welt der Fotografie und wie man die Welt fotografiert. Dpunkt Verlag. (Für Kinder im Alter von 8 bis 14 Jahren.)