Ich darf mich Professor Mama nennen. Und hier lest ihr, wie es dazu kam:

Ein bisschen Clickbaiting darf sein, dann kommen die Klicks von ganz allein…. Lalalalalala…

Keine Sorge. Hinter diesem Blogbeitrag steckt keine Vermarktungsmaschinerie oder versteckte Werbung. Wenn dann für mich selbst. Denn: Die letzten Monate war viel los in meinem Leben – beruflich und privat.

Um mit dem Beruflichen zu starten:

Nach insgesamt 9 Jahren in der Abteilung Medienpädagogik der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg in unterschiedlichsten Rollen (Studentin, Doktorandin, Lehrbeauftragte, akademische Mitarbeiterin) bin ich zu neuen Ufern geschwommen. Seit 1. März arbeite ich als Professorin für Kulturarbeit, ästhetische und kulturelle Bildung in der Sozialen Arbeit am neu entstandenen Campus Reutlingen der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg.

Ein großes Glück und ein noch größerer Erfolg. Erst zwei Jahre ist es her, dass ich meine Dissertation verteidigt habe und nun durfte ich mit nur 35 Jahren diese wunderbare Stelle antreten. Meine Besetzung war zudem ein klares Statement für mehr Medienbildung in der Sozialen Arbeit. Das freut mich auch auf politischer Ebene sehr. Lebenswelten sind Medienwelten und dafür steht diese Entscheidung. Entsprechend griff ich in meiner Antrittsvorlesung „Make Love not Hate Speech“ ein aktuelles Thema auf, das mir sehr am Herzen liegt. Und: Ich habe viel Spielraum für kulturelle Medienbildung mit unterschiedlichesten Zielgruppen. Das tut mir und meiner Arbeit sehr gut. Hier beispielhaft ein kleiner Einblick in unsere virtuelle Ausstellung mit Streetart-Fotos nach dem Vorbild des Künstlers slinkachu, Trickfilmen und Comics, die Erstsemester-Studierende am Campus Reutlingen und am Standort Ludwigsburg produziert haben. To be continued. Im Sommersemester wird sich meine praktische Arbeit an der Hochschule um das Projekt „Virtuell Barrierefrei“ drehen. Hierzu zeitnah mehr.

Besonders zufrieden bin ich mit unserem kleinen Team, den 30 Studierenden und der persönlichen und wertschätzenden Atmosphäre – eine Kombination, die an größeren Hochschulstandorten oft nur schwer zu finden ist. Gleichzeitig sind wir an die Infrastruktur der EH Ludwigsburg (unserem Stammsitz) und der Hochschule Reutlingen sowie dem Staatlichen Seminar für Didaktik und Lehrerbildung Reutlingen (unseren direkten Nachbarinnen) angebunden. Die Stelle ist mit offiziell 50 % Stellenanteil (während der Vorlesungszeit +x) zwar sehr arbeitsintensiv, aber gleichzeitig gut mit Selbständigkeit und Familie zu vereinbaren.

Womit wir bei Punkt zwei wären: Dem privaten Glück.

Denn dieser Beitrag ist gleichzeitig die Ankündigung meiner Elternzeit. Ende Juli werde ich in den Mutterschutz kommen und dann das Wintersemester 18/19 pausieren. Ab März 2019 bin ich wieder zurück. Mein Mann und ich teilen uns dann die Betreuung unseres Babys bzw. unserer Kinder. Selbständige Projekte lasse ich jedoch bis Herbst 2019 ruhen. Anfragen für Tagungen und Publikationen ab Frühjahr 2019 nehme ich hingegen gerne auf meinem Anrufbeantworter unter 07153/617514 entgegen. Allerdings kann es zu zeitlichen Verzögerungen kommen, da ich zunächst in erster Linie Mama sein werde. Professor Mama eben.

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