Broschüre „einDeutig PH!“ erschienen

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Mein Seminar „Visuelle Kommunikation in Alltag, Forschung und pädagogischer Praxis“ an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg, das für Studierende in den Bachelorstudiengängen Kultur- und Medienbildung sowie Bildungswissenschaft angeboten wird, beinhaltet ein Abschlussprojekt, bei dem die Studierenden die Seminarinhalte in ein Bildungsangebot für PH-Angehörige übertragen und dieses durchführen. In diesem Rahmen entstanden bereits eine QR-Code-Safari und ein Blog, in dem visuelle Methoden vorgestellt werden.

Im Sommersemester 2016 gestalteten die Studierenden eine Broschüre mit dem Titel „einDeutig PH“. Diese soll Menschen mit keinen oder wenigen Deutschkenntnissen über Bildsprache die Pädagogische Hochschule Ludwigsburg näherbringen. Gleichzeitig soll sie mittels visueller Impulse die Kommunikation über den Alltag an der Hochschule und deren Umfeld erleichtern. Themen, die in der Broschüre angesprochen werden, sind bspw. der Studienalltag (z.B. Bib, Mensa, Notfall), die Freizeitgestaltung (z.B: Kultur an der PH) sowie die Infrastruktur (z.B. ÖPNV, Briefkästen) an der PH. Begleitend erarbeiteten die Studierenden ein Online-Angebot.

Wir freuen uns über den Einsatz der Broschüre im Hochschule-Alltag und hoffen, dass sie vielen neu ankommenden Studierenden den Start an der Hochschule erleichtert.

Jahresrückblick 2015

2015 war ein spannendes Jahr für mich – sowohl beruflich, als auch privat. Viele interessante medienpädagogische Veranstaltungen, neue Auftraggeber und Projekte, die Fertigstellung und Abgabe meiner Doktorarbeit und nicht zuletzt die Geburt meiner kleinen Tochter. Insbesondere das Fotoprojekt „(Vor-)bildlich: Jung! … Weiterlesen

Artikel „Medienbildung in und mit Familien“ in der Zeitschrift „Teilhabe“ erschienen

Zusammen mit meinem Kollegen Jan-René Schluchter hatte ich die Ehre, für die Zeitschrift Teilhabe sowohl einen theoretischen Überblick zum Themenfeld Medienbildung mit und in Familien“ unter besonderer Berücksichtigung von Familien mit Menschen mit Behinderung zu geben, als auch Praxismodelle einer inklusiven medienpädagogischen Familienbildung vorzustellen. Diese beziehen sich sowohl auf den familialen Alltag als auch auf pädagogische Settings und legen besonderen Wert auf Methoden der aktiven handlungsorientierten Medienarbeit.

Schlör, Katrin/Schluchter, Jan-René (2015): Medienbildung mit und in Familien. Praxismodelle einer inklusiven medienpädagogischen Familienbildung. In: Teilhabe 3/2015, S.135-140.

Mit QR-Codes die Lebens- und Arbeitswelt Hochschule erschließen

Seit Ende Juni zieren diverse kleinen schwarz-weißen Quadrate den Campus der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg. An insgesamt zehn Stationen können Studierende, Dozierende und Hochschul-Mitarbeitende ihre Lebens- und Arbeitswelt aus ungewohnten Perspektiven kennen lernen. Ob als Mittel gegen Langeweile auf der Toilette, … Weiterlesen

Studierende gestalten Blog zu visuellen Methoden

Screenshot des seminarbegleitenden Blogs zum Thema

Screenshot des seminarbegleitenden Blogs zum Thema „visuelle Methoden“

Die Inhalte eines Hochschulseminars sollten – nach meinem Verständnis – Studierende durch ihr weiteres Studium und ihre berufliche Praxis begleiten. Um diese Nachhaltigkeit in meinem Seminar „Visuelle Kommunikation in Alltag, Forschung und pädagogischer Praxis“ zu gewährleisten, dokumentieren die Studierenden sowohl im Seminar verwendete visuelle Methoden als auch generelle Möglichkeiten, mit Bildsprache pädagogische Lernszenarien zu gestalten.

Die Entscheidung für eine öffentliche Präsentation öffnet den Kreis der Adressaten. Ziel ist es, ein interaktives, flexibles und innovatives Online-Kompendium zu gestalten, das andere in der Planung ihrer Veranstaltungen unterstützen und inspirieren kann.

Wir, die Studierenden und ich, freuen uns über weitere Impulse, Diskussionen und über Feedback in unserem Blog: https://visuellemethoden.wordpress.com

Wenn Worte fehlen, können Bilder sprechen

Foto-Ausstellung vom 20. Mai bis 8. Juni dokumentiert den Alltag junger Flüchtlinge in Stuttgart Die Bilder von überfüllten Flüchtlingsbooten fesseln seit Wochen und Monaten die öffentliche Aufmerksamkeit. Unter den Flüchtlingen, die es nach Deutschland schaffen, sind zunehmend auch Minderjährige ohne … Weiterlesen

Meine Unterrichtsmodule für die Grundschule sind kürzlich erschienen

Medien stellen einen wichtigen Teil der Lebenswelt von Kindern dar. Gleichzeitig zeigt sich, dass insbesondere an Grundschulen sowohl Vorbehalte als auch infrastrukturelle Grenzen vorherrschen, die Medienbildung entgegen stehen. Insbesondere der Einsatz digitaler Medien findet im Grundschulunterricht nur selten Raum (vgl. Initiative D21 2014). Wenngleich es wünschenswert wäre, dass Lehrkräfte Medien als wertvolle Werkzeuge im Schulalltag akzeptieren, ist es dennoch wichtig, neben digitalen didaktischen Angeboten auch technisch niederschwellige Anregungen für Medienbildung an Schulen zu geben. Dies war der Anspruch an zwei Unterrichtsmodule, die ich speziell für Grundschullehrkräfte im Auftrag des Landesmedienzentrums Baden-Württemberg entwickelt habe.

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Fotoprojekt will Sprachbarrieren überwinden – Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge fotografieren ihren Alltag

Auf den ersten Blick könnte es ein ganz normaler Medien-Workshop sein: Jugendliche sitzen im Kreis und schauen konzentriert auf die Displays ihrer Tablets. Es wird getippt, gewischt – und viel gelacht. Doch was Fazal, Nouman und die anderen erlebt haben, … Weiterlesen

Neuer Artikel erschienen: „Intergenerationelle Medienbildung in Familien“

Medienpraktiken in Familien vollziehen sich häufig zwischen Angehörigen unterschiedlicher Generationen. Ob Kinder und Eltern gemeinsam Fernsehen oder mit den Großeltern via WhatsApp kommunizieren, jede Interaktion schafft Möglichkeiten für wertvolle Medienbildungsmomente. Das Konzept der intergenerationellen Medienbildung gibt diesen Alltagspraxen einen theoretischen … Weiterlesen

Positiv-konstruktive Berichterstattung über meinen Cybermobbing-Workshop in Marbach

Bericht in der Marbacher Zeitung über einen Cybermobbing-Workshop mit Katrin Schlör

Beim Thema Cybermobbing erleben wir Referenten manchmal sehr skandalisierende Berichterstattungen, die Angst verbreiten anstatt Handlungsoptionen aufzuzeigen. Ein sehr schönes Beispiel, wie ein Artikel nah am Inhalt des Workshops und den Reaktionen der Schülerinnen und Schüler sein kann, erschien letzte Woche in der Marbacher Zeitung nach meinen Workshops an der Tobias-Mayer- und der Anne-Frank-Realschule in Marbach.

Der Workshop war eingebettet in eine Workshopreihe mit Elternabend im Auftrag der Aktion Jugendschutz, die ich zusammen mit Henrik Blaich und Silvia Bösl durchgeführt habe.