Apps im Familienalltag

Auf dem Fachtag „Zu viel los!? Familien zwischen Medienlust und Medienfrust“ im Rahmen der Stuttgarter Kinderfilmtage 2017 leitete ich ein Workshopangebot zum Thema „Apps im Familienalltag“. Anschließend interviewte mich Christian Reinhold vom Kindermedienland Baden-Württemberg. Das Interview ist hier auf Youtube zu sehen:

Ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk…

…liegt unter meinem Christbaum. Kurz vor Weihnachten wurde mir meine Promotionsurkunde verliehen.


Damit endet ein spannender, aber auch anstrengender Lebensabschnitt. Mehrere Jahre lang habe ich Familien in belasteten Lebenslagen besucht und mich mit der Bedeutung von Medien für deren Lebens- und Alltagsbewältigung beschäftigt. Zentral war dabei die Erkenntnis, dass Familien Medienpraktiken häufig zur Herstellung und Bestärkung des Familiensystems einsetzen, sei es in Form von Fernseh-Familienzeit während einer Samstagabend-Show, im WhatsApp-Familienchat oder als Skype-Session mit Verwandten. Dieses Doing Family, wie es die Familiensoziologie nennt, ist gleichzeitig ein wichtiger Anlass für intergenerationelle Medienbildung. Familienmitglieder lernen voneinander, bspw. wenn die Kinder der Oma einen Skype-Account anlegen und erklären. Sie lernen etwas übereinander, wenn die Eltern ihren Kindern erzählen, was sie früher im Fernsehen gerne angeschaut haben. Familienmitglieder lernen miteinander, wenn sie gemeinschaftlich Computerspiele testen oder sich über die Wertigkeit von Privatsphäre austauschen. Und Familien lernen aneinander, wie sie Medien in ihren Alltag integrieren und welchen Stellenwert sie ihnen zuschreiben.

In den Jahren habe auch ich viel über mich selbst gelernt. Dafür danke ich besonders den Familien, die mir die Offenheit und das Vertrauen schenkten, Einblicke in ihre Lebens- und Medienwelt zu geben.

Das Buch erschien im Dezember 2016 beim kopaed-Verlag in München unter folgender Referenz:
Schlör, Katrin (2016): Medienkulturen in Familien in belasteten Lebenslagen. Eine Langzeitstudie zu medienbezogenem Doing Family als Bewältigungsressource. München: kopaed.

App- und Internet-Tipps für Familien

Smartphones und Tablets

 (Vor-)Leseapps

 

Apps für den Familienalltag

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Vernissage zur Fotoausstellung „Impressionen von Nah bis Fern“

Zwei Generationen, vier Stilrichtungen, eine Leidenschaft. Seit dem 7. April schmücken über 90 Fotografien das Johanniterstift Plochingen. Das Besondere daran: die vier ausstellenden Fotografen verbindet nicht nur ein gemeinsames Hobby, sondern auch verwandtschaftliche Bande. Gerlinde Trost-Schlör, Jutta Berger, Katrin Schlör und Christof Schlör stellen bereits seit vielen Jahren gemeinsam aus und sind nach sieben Jahren erneut Gast im Johanniterstift Plochingen. Das Ausstellungskonzept „Impressionen von Nah bis Fern“ greift sowohl das Spannungsverhältnis aus Nahaufnahmen und Panoramafotografie auf, als auch den Kontrast aus Motiven der unmittelbaren Gegend sowie aus fernen Gebieten und Kulturen.

Entsprechend familiär war die Vernissage am 7. April, bei der Tobias Lechner, Hausdirektor des Johanniterstifts, und Katrin Schlör, ausstellende Fotografin, in den Abend einführten. Der Reichenbacher Bluesmusiker Volker Klenner begleitete die Vernissage musikalisch und begeisterte die Zuhörerinnen und Zuhörer. Bei Häppchen und Getränken kamen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Gäste ins Gespräch über technische Fragen der Fotografie, über die abgebildeten Motive, ferne Länder, Bekanntes oder über fotografische Effekte.
Interessierte können die Ausstellung täglich zwischen 9.30 und 19.00 Uhr im Lichthof des Johanniterstifts Plochingen im Erdgeschoss und ersten Stock besichtigen. Postkarten und Fotoschmuckstücke können in der Verwaltung noch bis zum Ausstellungsende am 13. November erworben werden.

 

Fotoausstellung im Johanniterstift Plochingen

Fotoausstellung im Johanniterstift Plochingen

Zwei Generationen, vier Stilrichtungen, eine Leidenschaft.

Die Planungen laufen schon auf Hochtouren. Ab dem 8. April 2016 stellen wir – mein Mann, meine Mutter, meine Schwiegermutter und ich – unsere Fotografien unter dem Konzept „Von Nah bis Fern“ im Johanniterstift Plochingen aus. Wie schon zuvor im Arbeitsgericht Stuttgart und im Seniorenzentrum „Im Dorf“ in Bempflingen dreht sich das Ausstellungsmotto sowohl um das Spannungsverhältnis von Makro- und Panoramafotografie sowie um Motive aus der Gegend und aus Reisen in ferne Gebiete und Länder.
Die Ausstellung kann täglich von 9.30 bis 19.00 Uhr im Johanniterstift Plochingen, Johanniterstraße 16, besucht werden.
Bei Interesse an unseren Bildern, können Sie sich gerne an mich wenden. Sie erreichen mich telefonisch unter 07153/617514 oder per Mail unter katrin.schloer@die-medientdecker.de.

Die Dr. Sommer Studie 2016 im medienpädagogischen Kontext

Seit 1969 zählt das BRAVO Dr. Sommer-Team für Jugendliche zu den einflussreichsten Aufklärern hinsichtlich Sexualität. Immer wieder mehr als provokant und von (ehemals selbst lesenden) Eltern kritisiert, stellt das Dr. Sommer-Ressort für Medienpädagoginnen und Medienpädagogen ein wichtiges Stimmungsbild dar. Besonders … Weiterlesen

Jahresrückblick 2015

2015 war ein spannendes Jahr für mich – sowohl beruflich, als auch privat. Viele interessante medienpädagogische Veranstaltungen, neue Auftraggeber und Projekte, die Fertigstellung und Abgabe meiner Doktorarbeit und nicht zuletzt die Geburt meiner kleinen Tochter. Insbesondere das Fotoprojekt „(Vor-)bildlich: Jung! … Weiterlesen

Mit QR-Codes die Lebens- und Arbeitswelt Hochschule erschließen

Seit Ende Juni zieren diverse kleinen schwarz-weißen Quadrate den Campus der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg. An insgesamt zehn Stationen können Studierende, Dozierende und Hochschul-Mitarbeitende ihre Lebens- und Arbeitswelt aus ungewohnten Perspektiven kennen lernen. Ob als Mittel gegen Langeweile auf der Toilette, … Weiterlesen

Studierende gestalten Blog zu visuellen Methoden

Screenshot des seminarbegleitenden Blogs zum Thema

Screenshot des seminarbegleitenden Blogs zum Thema „visuelle Methoden“

Die Inhalte eines Hochschulseminars sollten – nach meinem Verständnis – Studierende durch ihr weiteres Studium und ihre berufliche Praxis begleiten. Um diese Nachhaltigkeit in meinem Seminar „Visuelle Kommunikation in Alltag, Forschung und pädagogischer Praxis“ zu gewährleisten, dokumentieren die Studierenden sowohl im Seminar verwendete visuelle Methoden als auch generelle Möglichkeiten, mit Bildsprache pädagogische Lernszenarien zu gestalten.

Die Entscheidung für eine öffentliche Präsentation öffnet den Kreis der Adressaten. Ziel ist es, ein interaktives, flexibles und innovatives Online-Kompendium zu gestalten, das andere in der Planung ihrer Veranstaltungen unterstützen und inspirieren kann.

Wir, die Studierenden und ich, freuen uns über weitere Impulse, Diskussionen und über Feedback in unserem Blog: https://visuellemethoden.wordpress.com

Wenn Worte fehlen, können Bilder sprechen

Foto-Ausstellung vom 20. Mai bis 8. Juni dokumentiert den Alltag junger Flüchtlinge in Stuttgart Die Bilder von überfüllten Flüchtlingsbooten fesseln seit Wochen und Monaten die öffentliche Aufmerksamkeit. Unter den Flüchtlingen, die es nach Deutschland schaffen, sind zunehmend auch Minderjährige ohne … Weiterlesen