Meine Unterrichtsmodule für die Grundschule sind kürzlich erschienen

Medien stellen einen wichtigen Teil der Lebenswelt von Kindern dar. Gleichzeitig zeigt sich, dass insbesondere an Grundschulen sowohl Vorbehalte als auch infrastrukturelle Grenzen vorherrschen, die Medienbildung entgegen stehen. Insbesondere der Einsatz digitaler Medien findet im Grundschulunterricht nur selten Raum (vgl. Initiative D21 2014). Wenngleich es wünschenswert wäre, dass Lehrkräfte Medien als wertvolle Werkzeuge im Schulalltag akzeptieren, ist es dennoch wichtig, neben digitalen didaktischen Angeboten auch technisch niederschwellige Anregungen für Medienbildung an Schulen zu geben. Dies war der Anspruch an zwei Unterrichtsmodule, die ich speziell für Grundschullehrkräfte im Auftrag des Landesmedienzentrums Baden-Württemberg entwickelt habe.

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Mit Schere, Maus und Co. – Linktipps für Familien mit Kindergartenkindern

Medienerziehung von ganz kleinen Kindern ist häufig eine besondere Herausforderung. Gerade im Alter von 0 bis 6 Jahren ist der Einfluss der Eltern noch recht groß und Kinder benötigen viel Unterstützung. Damit der Start in eine lebensbereichernde Medienpraxis gut gelingt, … Weiterlesen

Workshop-Methoden zum Thema „Medien und Schönheitsideale“

Gerade sitze ich an der Vorbereitung eines Workshops für Pädagogik-Studierende zum Thema „Schönheitsideale in den Medien“. Bei meiner Recherche zu neuen Methoden bin ich auf folgende Ergebnisse gestoßen, die ich gerne hier mit anderen (Medien)pädagogInnen und Interessierten besprechen und ergänzen möchte. Weiterlesen

Lesetipp: „Medien – aber sicher. Ein Ratgeber für Eltern“

„Medien – aber sicher“ – Der kostenlose Eltern-Ratgeber des Landesmedienzentrums Baden-Württemberg

Eltern, die seit Herbst meine Veranstaltungen besucht haben kennen ihn schon, den neuen Eltern-Ratgeber des Landesmedienzentrums Baden-Württemberg (LMZ). Auf 90 Seiten finden sich Tipps zum Medienumgang in der Familie von A wie Abofallen über F wie Fernsehen, P wie Pornografie und S wie soziale Netzwerke oder Spiele bis hin zu W wie problematische Weltbilder. Abgerundet werden die informativen Beiträge durch ein umfangreiches Glossar, Linktipps und Infos zu Beratungsangeboten allgemein und den Projekten des LMZ im Speziellen. Die rundum gelungene Broschüre, die ich nicht nur aus dem Grund empfehlen kann, weil ich auch ein paar Textpassagen beigesteuert habe, ist in drei Variationen erhältlich:

  1.  als Online-Version, zum Lesen direkt im Browser am Bildschirm: http://www.mediaculture-online.de/index.php?id=1944
  2. als PDF entweder zum Ausdrucken oder ebenfalls am Bildschirm Lesen: http://www.mediaculture-online.de/fileadmin/handouts/2012_11_14_Elternreader.pdf
  3. als Printbroschüre zum kostenlosen Bestellen per Mail bei folgender Adresse: beratungsstelle@lmz-bw.de
Viel Spaß beim Lesen, Ausprobieren und Umsetzen. Gerne können Sie hier einen Kommentar zu der Broschüre hinterlassen. Ich freue mich auf Ihre Anregungen.

Workshops zum Thema „Fernsehen in der Lebenswelt von Kindern“

Medienkompetenz für Erzieher/innen

Artikel erschienen in MediaCultureOnline von Christine Sattler vom 18.1.2012

Mein eigener Blick zurück auf den Workshop:
Im Workshop „Fernsehen in der Lebenswelt von Kindern“ im Rahmen des Bildungsprojekts Medienkompetenz werden angehende ErzieherInnen auf das Thema Medienbildung im Kindergarten vorbereitet. Wichtigstes Medium für Kinder ist und bleibt das Fernsehen (vgl. KIM 2010). Um so bedeutender ist es, sich als Pädagoge mit den Funktionen von Fernsehsendungen für Kinder auseinanderzusetzen und eine Reise in die eigene Kindheit zu machen. Welche Medienhelden hatte ich als Kind? Was fand ich gut an denen? Häufig haben wir Erwachsenen einfach „verlernt“, die Welt durch Kinderaugen zu sehen. Dennoch gilt es eine eigene Position zum Thema Fernsehen zu entwickeln und die neue Dimension des Fernsehens über Youtube oder aber die Vermarktungsstrategien von Medienhelden zu durchschauen, um Kindern als kompetenter Ratgeber zur Seite stehen zu können. Wichtigstes Werkzeug hierbei ist: Sprechen Sie mit Ihren Kindern. Lernen Sie ihre Medienwelt kennen und schon bald können Sie sich Ihr Fachwissen zunutze machen; nicht nur in Medienbildungsfragen, auch wenn es darum geht, die Bedürfnisse und Ängste der Kinder kennenzulernen.