Apps im Familienalltag

Auf dem Fachtag „Zu viel los!? Familien zwischen Medienlust und Medienfrust“ im Rahmen der Stuttgarter Kinderfilmtage 2017 leitete ich ein Workshopangebot zum Thema „Apps im Familienalltag“. Anschließend interviewte mich Christian Reinhold vom Kindermedienland Baden-Württemberg. Das Interview ist hier auf Youtube zu sehen:

Jahresrückblick 2015

2015 war ein spannendes Jahr für mich – sowohl beruflich, als auch privat. Viele interessante medienpädagogische Veranstaltungen, neue Auftraggeber und Projekte, die Fertigstellung und Abgabe meiner Doktorarbeit und nicht zuletzt die Geburt meiner kleinen Tochter. Insbesondere das Fotoprojekt „(Vor-)bildlich: Jung! … Weiterlesen

Wenn Worte fehlen, können Bilder sprechen

Foto-Ausstellung vom 20. Mai bis 8. Juni dokumentiert den Alltag junger Flüchtlinge in Stuttgart Die Bilder von überfüllten Flüchtlingsbooten fesseln seit Wochen und Monaten die öffentliche Aufmerksamkeit. Unter den Flüchtlingen, die es nach Deutschland schaffen, sind zunehmend auch Minderjährige ohne … Weiterlesen

Meine Unterrichtsmodule für die Grundschule sind kürzlich erschienen

Medien stellen einen wichtigen Teil der Lebenswelt von Kindern dar. Gleichzeitig zeigt sich, dass insbesondere an Grundschulen sowohl Vorbehalte als auch infrastrukturelle Grenzen vorherrschen, die Medienbildung entgegen stehen. Insbesondere der Einsatz digitaler Medien findet im Grundschulunterricht nur selten Raum (vgl. Initiative D21 2014). Wenngleich es wünschenswert wäre, dass Lehrkräfte Medien als wertvolle Werkzeuge im Schulalltag akzeptieren, ist es dennoch wichtig, neben digitalen didaktischen Angeboten auch technisch niederschwellige Anregungen für Medienbildung an Schulen zu geben. Dies war der Anspruch an zwei Unterrichtsmodule, die ich speziell für Grundschullehrkräfte im Auftrag des Landesmedienzentrums Baden-Württemberg entwickelt habe.

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Schulungsmaterial zu Cybermobbing – Infos, Unterrichtsmaterial und Hilfsangebote

Im Rahmen der Vorbereitung auf eine Schulung für Lehrkräfte und SchulsozialarbeiterInnen zum Thema Cybermobbing habe ich diverse Links und Literaturtipps zusammengestellt, die gerne in den Kommentaren ergänzt werden können. Ich nehme die Vorschläge dann dankend in die Liste mit auf. … Weiterlesen

Workshop-Methoden zum Thema „Medien und Schönheitsideale“

Gerade sitze ich an der Vorbereitung eines Workshops für Pädagogik-Studierende zum Thema „Schönheitsideale in den Medien“. Bei meiner Recherche zu neuen Methoden bin ich auf folgende Ergebnisse gestoßen, die ich gerne hier mit anderen (Medien)pädagogInnen und Interessierten besprechen und ergänzen möchte. Weiterlesen

Positiv-konstruktive Berichterstattung über meinen Cybermobbing-Workshop in Marbach

Bericht in der Marbacher Zeitung über einen Cybermobbing-Workshop mit Katrin Schlör

Beim Thema Cybermobbing erleben wir Referenten manchmal sehr skandalisierende Berichterstattungen, die Angst verbreiten anstatt Handlungsoptionen aufzuzeigen. Ein sehr schönes Beispiel, wie ein Artikel nah am Inhalt des Workshops und den Reaktionen der Schülerinnen und Schüler sein kann, erschien letzte Woche in der Marbacher Zeitung nach meinen Workshops an der Tobias-Mayer- und der Anne-Frank-Realschule in Marbach.

Der Workshop war eingebettet in eine Workshopreihe mit Elternabend im Auftrag der Aktion Jugendschutz, die ich zusammen mit Henrik Blaich und Silvia Bösl durchgeführt habe.

Praxisbericht: Facebook-Workshop mit einer Gruppe von Flüchtlingsfrauen

Heute war ein besonderer Tag für mich. Im Mehrgenerationenhaus LINDE in Kirchheim/Teck war ich zu einem EDV-Kurs einer Gruppe von Frauen eingeladen, die als Flüchtlinge in Deutschland leben. Thema des Workshops waren Chancen und Herausforderungen von facebook.

Selten wurde ich so herzlich aufgenommen wie hier. Wir frühstückten zunächst zusammen, kamen in Kontakt und starteten dann mit einer Übung zum Thema Netzwerke. Das klassische Kennenlernspiel mit Wollknäul-Zuwerfen verdeutlichte uns dabei, wie Netzwerke funktionieren. Jede hatte zwei Freunde, die per Faden verbunden waren und doch konnte eine Botschaft (Hier: klassischerweise ein Papier-Briefchen an einer Schnur) an jede Frau im Kreis weitergeleitet werden. Bereits bei dieser Übung thematisierten wir Profile und Freundschaften in sozialen Netzwerken sowie die Themen „Privatheit und Öffentlichkeit“. Anschließend schauten wir uns eine Karte an, die die Netzwerkstruktur von facebook verdeutlichte. An dieser Stelle sprachen wir auch über politische Strukturen und die Macht von sozialen Netzwerken als Instrument, um bspw. auf Missstände in einem Land hinzuweisen. Anschließend arbeiteten wir praktisch auf der Plattform facebook und lernten Möglichkeiten zur Partizipation, aber auch zum Privatsphärenschutz kennen.

Globale Vernetzung via facebook

Globale Vernetzung via facebook

 

Der Workshop war angesiedelt im Projekt „Eltern-Medien-Mentoren“ der Initiative Kindermedienland Baden-Württemberg und diente in erster Linie dazu, Eltern fitter für Fragen der Medienerziehung in der Familie zu machen.

Mein Fazit: Es ist von enormer Bedeutung für die Medienpädagogik, bestehende Gruppen in Institutionen zu unterstützen. Denn wenn Vertrauen vorhanden und eine Verbindlichkeit der Angebote gewährleistet ist, werden auch Personen erreicht, die häufig als „schwer erreichbar“ bezeichnet werden. Es stellt sich für mich defintiv die Frage, ob nicht jene „Schwererreichbarkeit“ ein Problem der Pädagogik anstelle der so bezeichneten Personengruppen darstellt. Denn wenn Strukturen vorhanden sind, die ressourcenorientiert und vertrauensbasiert bedürfnisgerechte Angebote schaffen, erreichen wir Menschen, die eventuell von klassischen Medienbildungsangeboten nicht profitieren können. Dass es dabei nicht immer nur auf eine(n) Übersetzer(in) ankommt, zeigt das heutige Beispiel. Ob Tamil, Arabisch oder Deutsch: Nicht nur auf die Sprache kommt es an, sondern auch auf die Vermitttlung und ganz besonders auf die Atmosphäre, in der ein (Medien)bildungsangebot stattfindet. Hier an dieser Stelle ein ganz großes Lob an Simon, Anja Hezinger und ihre Frauengruppe der LINDE. Ich muss sagen, dass ich selten einen so bereichernden Workshop erlebt habe wie heute. Ich hatte sehr viel Spaß und weiß nun einmal mehr, warum mir meine Arbeit so viel Freude bereitet.

 

Bericht über meinen Workshop auf dem Familienkongress der Lebenshilfe in Berlin

Im September hatte ich das Glück, auf dem Familienkongress der Lebenshilfe und ihrer Partner in Berlin einen medienpädagogischen Workshop für Familien mit Kindern mit besonderem Unterstützungsbedarf anzubieten. Das Thema lautete „Meine Medien, meine Familie und ich“. Ziel war es, das individuelle und gemeinsame Medienhandeln in der Familie auf kreative Art zu reflektieren und in der Diskussion medienpädagogische Handlungsimpulse zu erarbeiten. Es war eine unglaublich inspirierende Erfahrung, die meine wissenschaftliche Arbeit zum Thema „Mediensozialisation in Familien in belasteten Lebenslagen“ auf eine ganz besondere Art beleuchtete. Besonders spannend waren die vielfältigen Geschichten der Teilnehmenden, die Medien als Chance und Bereicherung für Familien mit Mitgliedern mit Behinderung zum Thema hatten.

Der Workshop-Bericht ist nun im Rahmen der Tagungsdokumentation erschienen und hier nachzulesen: http://www.lebenshilfe-familienkongress.de/familienkongress/programm/seite-16.php

Fakebook-Spiel in Sindelfingen: Ein Praxisbericht in Bildern

Bereits vor den Sommerferien, am 11. Juli 2013 war ich bei dem Fachtag „Soziale Netzwerke. Herausforderung und Chance für die Soziale Arbeit“ in Sindelfingen und bot neben einem Vortrag zum Thema soziale Netzwerke den Workshop „Erlebnis fakebook-Spiel“ an. Teilnehmende waren Sozialpädagoginnen und-pädagogen der schulischen und außerschulischen Kinder-, Jugend- und Familienbildung. Anstatt einen langen Bericht zu veröffentlichen, möchte ich den sehr gelungenen Workshop in Bildern vorstellen. Viel Spaß mit den Impressionen aus Sindelfingen: